17. Westthüringer Colloquium in Bad Langensalza moderiert

Die Stimmung bei der Podiumsdiskussion in Bad Langensalza war bestens (v. l. n. r.: Daniel Baumbach, Franziska Schenk, Florian Arndt, Matthias Eichhorn und Ralf Schomburg) Foto: VR Bank Westthüringen

2021 hatte das Westthüringer Colloquium wegen Corona ausfallen müssen, im März dieses Jahres war es aus dem gleichen Grund verschoben worden. Nun, Ende September, konnten VR Bank Westthüringen und Stiftung Westthüringen ihre Traditionsveranstaltung im Bad Langensalzaer Kultur- und Kongreßzentrum über die Bühne bringen. Moderator Daniel Baumbach freute sich wie die rund 250 Gäste, dass die lange geplante 17. Auflage endlich stattfinden konnte. Gleich zu Beginn versprach der Medienspezialist, dass „Corona, die Energiekrise und der schreckliche Krieg in der Ukraine“ an diesem Abend keine Rolle spielen würden. Allein das Thema „Erfolg ist die Summe aus Talent, Fleiß und Disziplin“ sollte im Fokus stehen, was es dann auch an dem unterhaltsamen und kurzweiligen Abend tat.

Erfolgreiches „Fernsehgesicht“ ist Ehrengast

Franziska Schenk war der Ehrengast des Abend (Foto: VR Bank Westthüringen)

Passend zum Thema hatten die Organisatoren eine auf zwei Gebieten sehr erfolgreiche Frau eingeladen: Franziska Schenk, die in den 90er Jahren im Eisschnelllauf Medaillen holte und parallel dazu bzw. danach eine Karriere bei SWR und MDR startete. Das „Fernsehgesicht“, das in den vergangenen Jahren im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlreiche Sendungen („Sportschau“, „Sport im Osten“, Hier ab vier“, „Die Guinness-Show der Rekorde“) moderiert hat, hielt den Impulsvortrag zum Thema des Abends, erzählte von Erfolgen und Niederlagen im Sport und dem mühsamen Weg an die Spitze.

Unterhaltsame Diskussionspartner

Moderator Daniel Baumbach und seine Gesprächspartner Florian Arndt, Ralf Schomburg, Franziska Schenk und Matthias Eichhorn (Foto: VR Bank Westthüringen)

Dass auch in Wirtschaft und Kunst Talent, Fleiß und Disziplin gebraucht werden, um erfolgreich zu sein, unterstrichen im Anschluss die drei männlichen Podiumsgäste. Regisseur Florian Arndt besitzt mit 30 Jahren die sehr erfolgreiche Filmagentur „Sons of Motion Pictures“ in Leipzig und arbeitete, wie er sagte, in der Anfangsphase 80 bis 90 Stunden die Woche. Mittlerweile, so der junge Chef von rund 50 Mitarbeitern, würde er auch darauf achten, dass „mein Privatleben nicht zu kurz kommt“.

Musiker Matthias Eichhorn aus Weimar verglich das Übungspensum eines Profimusikers mit dem eines Leistungssportlers. Jeden Tag sitze er an seinem Kontra- und E-Bass, um nicht die Fingerfertigkeit zu verlieren. Diverse Engagements und Projekte (er leitet zwei Handglockenchöre, ist Dozent an zwei Musikhochschulen, spielt in mehreren Orchestern und Bands) machten sein Leben abwechslungsreich, aber auch anstrengend. Sein größter Erfolg sei es nicht „vor 5000 Zuschauern“ aufzutreten, sondern mit seiner Musik Menschen „emotional zu berühren“. VR Bank-Chef Ralf Schomburg wies darauf hin, dass zum wirtschaftlichen Erfolg immer ein engagiertes Team beitrage. „Ohne meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre das nicht zu schaffen.“

Zum dritten Mal moderierte Daniel Baumbach die Veranstaltung Foto: VR-Bank Westthüringen

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