Medientraining für Macher der Landesgartenschau

Teilnehmer im Studiopark KMZ in Erfurt

2024 ist zwar noch ein paar Jahre hin. Doch das Team der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis um Bürgermeister Marco Grosa (CDU) will in fünf Jahren eine perfekte Show abliefern. Deshalb haben die Macher der nächsten Thüringer Landesgartenschau bereits 40 (!) Beratungsrunden absolviert – sie planen, sie machen, sie tun. Nun hatten sie Medienspezialist Daniel Baumbach für ein zweitägiges Medientraining gebucht. Der Auftrag des Bürgermeisters: Bereite uns auf mediale Widrigkeiten vor, die uns vor, während und nach der Landesgartenschau in Leinfelde im thüringischen Eichsfeld treffen können. 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leinefelder Stadtverwaltung waren dazu in den Studiopark Kindermedienzentrum nach Erfurt gekommen, darunter Amtsleiter, Öffentlichkeitsarbeiter sowie Kultur- und Marketingspezialisten.

Erfahrung von beiden Seiten

Der Medienspezialist war in doppelter Hinsicht der Richtige für dieses Medientraining. Zum einen hat er als Journalist und Medientrainer die jahrelange Erfahrung im Umgang mit den Medien, den Journalisten und der Öffentlichkeit. Zum anderen ist er seit einigen Tagen als Pressesprecher der Stadtverwaltung Erfurt auch in die Kommunikation des Projektes BUGA 2021 in Erfurt einbezogen und für die Öffentlichkeitsarbeit der städtischen Infrastrukturprojekte für die Bundesgartenschau verantwortlich. So konnte er bereits auf Erfahrungen des großen Schwesterprojekts zurückgreifen, konnte problematische Themen benennen und kommunikative Lösungsvorschläge machen. Ein Beispiel sind die Baumfällungen in Erfurt, die für großen Wirbel in den klassischen Medien, aber auch in den sozialen Netzwerken gesorgt haben.

Podium nachgestellt

In einem Workshop erarbeitete Daniel Baumbach mit den Teilnehmern weitere Themen der Landesgartenschau in Leinfelde-Worbis, die zu hitzigen Diskussionen oder gar Shitstorms führen können. Er gab ihnen Tipps, wie sie verbale Angriffe parieren und mit Fakten überzeugen können. In einer nachgestellten Podiumsdiskussion konnten die Teilnehmer die typischen Rollen der Zuschauer einnehmen (Pöbler, Störer, Unzufriedene, Selbstdarsteller) – ein kurzweiliger Rollenwechsel, der aufzeigte, wie es auf der anderen Seite ist. Um weitere Fallen rund um solche Großveranstaltungen wie eine Landesgartenschau aufzudecken, hatte der Medienspezialist auch zwei Gäste eingeladen. So berichtete Zeitungsredakteur Dirk Lorenz-Bauer, wie die Stadt Apolda zur Thüringer Landesgartenschau 2017 identitätsstiftende Aktionen initiierte und so die Einwohner mitnahm. Und Henry Köhlert, der Sprecher der BUGA GmbH in Erfurt, erklärte welche Rolle den sozialen Medien bei der Vermittlung von Themen einer Gartenschau zukommt und wie wichtig diese sind in einer Zeit, in der die klassische Zeitung immer mehr an Auflage verliert. Führungen durch das MDR Landesfunkhaus Thüringen und zu den BUGA-Spielorten Egapark und Petersberg rundeten das Medientraining ab.

Teilnehmer in der MDR-Fernsehregie

Der Medientrainer

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Medienspezialist Daniel Baumbach gibt seit Jahren Medientrainings und Seminare (Leistungen). Der Erfurter ist von der Steinbeis-Hochschule Berlin zertifizierter Medientrainer (Certified Media Trainer) und nach DVWO-Standards ausgebildeter Trainer. Daniel Baumbach ist Mitglied im Bundesverband der Medientrainer in Deutschland (Trainerprofil), der sich für qualitativ hochwertige und nachhaltige Medientrainings einsetzt (BMTD).

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Durch seine 22jährige freie Tätigkeit beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) als Reporter, Autor, Moderator und Nachrichtenredakteur hat er einen großen Erfahrungsschatz im aktuellen Fernsehbereich, den er in seinen Medientrainings einbringt (Berufspraxis). Als ausgebildeter Zeitungsredakteur und diplomierter Journalist hat Daniel Baumbach das Journalistenhandwerk von der Pike auf gelernt (Qualifikation). Als derzeitig hauptberuflicher Pressesprecher einer Stadtverwaltung kennt er auch die andere Seite.

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